Ostsee – Zelt Testbericht

Ahoi von der schönen Ostsee

(Test: Trinity Zelt und Kartuschenkocher)

 

Der Campingplatz-Seeblick im idyllischen Neustadt in Holstein. Ein wunderschönes Plätzchen Erde.

Da noch Vorsaison herrschte, konnte ich das Obelink Trinity Auto-Zelt so richtig ausgiebig testen. Vorab, fühle ich mich fast schon dazu verpflichtet, einige Worte über den Campingplatz-Seeblick zu verlieren.

Der Empfang war einfach großartig. Sowohl seitens der Rezeption, als auch beim Platzwart, hat man so richtig zu spüren bekommen, dass deren Anliegen ist, den Gast rundum zufrieden zu stellen. Das “bürokratische” wurde auf schnellstem Wege erledigt und der Platzwart “Ricardo” fragte mich anschließend, ob ich lieber den Sonnenaufgang, oder Untergang sehe. Ich sagte, “Keine Ahnung, -beides eben”. Was mich dann erwartete, war schier unglaublich! Ricardo stieg in sein Elektro-Fahrzeug und ich folgte ihm in meinem Berlingo quer über den ganzen Platz, bis direkt vor das Meer. Ein Traum! An dieser Stelle, Dankeschön an das wunderbare Campingplatz-Seeblick Team.

 

Der Zelt Aufbau

Das fertige Zelt mit aufgebaute, Sonnenschutz.

Mit einem richtig guten Gefühl, machte ich mich nun an den Aufbau meines Obelink Trinity Zeltes. Zunächst ging es an´s Auspacken. Mich verunsicherte der Anblick, der vielen Stangen ein wenig. Schließlich schaut das Zelt auf dem Foto aus, als würden lediglich 2 lange Fiberglasstangen nötig sein. Nun ja, wie dem auch sei, ich breitete also erstmal alles aus, und konzentrierte mich auf das wesentliche. Über die Anleitung, möchte ich an dieser Stelle kein Wort zu viel verlieren. Denn die war unterirdisch. Weiter zum Aufbau. Ich richtetet mich einfach nach dem Foto. Also breitete ich die Bodenplane und das Zelt zunächst auseinander. Als nächstes steckte ich beide Fiberglasstangen zusammen. Nun fügte ich die langen Stangen in die jeweiligen Öffnungen der Zeltplane und fixierte die Enden der Stangen mit den “Stiften” am Zelt, bis der typische “Bogen” zustande kam. Nun hatte ich zwei Bögen, die ich jetzt nur noch aufrichten und spannen musste. Gesagt, getan. Das Zelt stand.

Jetzt wurde mir auch klar, wozu die ganzen anderen Stangen waren. Auf Bodennähe befanden sich im Zelt weitere “Ösen”. Diese dienten dazu, die übrigen Stangen als zusätzliche Stabilisierung zu verbauen. Also tat ich das. nun blieben nur noch 2 Stangen übrig, die jeweils für das Aufstellen des Sonnendachs nötig waren. Alles in allem eine ziemlich simple Angelegenheit. In den Querstangen, die das Zelt im unteren Bereich am Boden dicht halten sollten, sah ich keinen Sinn, außer dass sie ziemliche Stolperfallen waren. Bei starken Sturm, sehe ich da den Zweck, dass das Zelt von unten nicht so Windanfällig ist und abhebt.

Nun zur Schleuse zum Fahrzeug. Hier besitzt das Zelt rechts und links jeweils eine Schlaufe. Die linke habe ich praktischer Weise um den Außenspiegel gespannt. Dann habe ich die Schleuse am Dach entlang gelegt und an der rechten Schlaufe ein Seil befestigt, sowie mit einem Hering im Boden verankert. So sitzt die Schleuse dicht am Fahrzeug und ich kann sowohl die Schiebetür, als auch die Fahrertür öffnen. Perfekt! Na ja, fast perfekt! Damit ich im Zelt auch kochen kann, habe ich mittels 2 Kunststoffhaltern, eine kleine Luke oberhalb der Schleuse gezaubert. Somit habe ich eine perfekte Zirkulierung und kann rauchfrei kochen und grillen.

Der Kartuschenkocher.

Sobald ich morgens aufstehe, wird als erstes der Gaskocher an geschmissen und der Wasserkessel für meinen Kaffee aufgesetzt. Da ich recht viel Kaffee und Tee trinke, wird dementsprechend häufig der Kocher benutzt. Hier habe ich für mich festgestellt, dass ich sparsam mit dem Gas umgehen muss. Ein großer Fehler war, dass ich den Kocher ohne Windschutz benutzt habe. Das Wasser brauch demnach länger zum Kochen und folglich ist die Gaskartusche auch schneller leer. Sage und schreibe 2,5 Kartuschen habe ich in 3 Tagen verbraucht. Selbst leichter

Der Gaskocher/Grill

Wind reicht schon aus, um die Flamme vom Kessel abzuleiten und somit den Kochvorgang unnötig zu verlängern. Wer keinen Windschutz hat, der kann auf den praktischen Koffer vom Gaskocher zurückgreifen.

Die Regulierung der Hitze beim Grillen ist ein weiterer Schwachpunkt des Kochers. Sobald man den Grill anschmeißt und das Fleisch/Wurst drauflegt, sorgt die große Hitze für zu schnelles braten. Es erfordert viel Gefühl, die Hitze mit dem Drehregler so zu regulieren, dass  die Flamme nicht ganz aus geht. Hier ist ein Windschutz enorm wichtig, damit es eine leichte Flamme gibt, diese jedoch nicht durch den Wind einfach ausgeblasen wird. Einfach mal regulieren und immer mal nachschauen, ob die Flamme noch brennt. Oft sieht man die leicht blaue Flamme kaum. Wenn die richtige Einstellung erstmal gefunden ist, funktioniert der Gaskocher ausgezeichnet. Eine der besten Investitionen, dessen Umgang ein wenig Geschick erfordert.

Zuletzt noch einige Foto und Video Impressionen

Ostsee Roadtrip

 

 

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