Ijsselmeer Turn

Kurz, aber heftig. So könnte man den Turn am ehesten Beschreiben. Nach einem erfolgreichen Arbeitsjahr, haben wir uns mal einen Firmenausflug der ganz besonderen Art gegönnt. Das Ijsselmeer sollte für einige Tage unser Zuhause sein. Start war ein Yacht Charter Unternehmen im Holländischen Sneek. Und dann ging das Abenteuer auch schon los. Mit unserer knapp 15 Meter langen und 5 Meter breiten Yacht, ausgelegt für bis zu 9 Personen, ging es zu dritt auf große Reise. Über die Niederländischen Kanäle ging es zunächst nach Lemmer. Besonders spannend, waren die zahlreichen Schleusen. Echte Meisterwerke, die wir passieren mussten. Und das schleusen an sich, ist zu dem nicht immer ein einfaches Unterfangen. Hier fühlte ich mich teilweise, wie ich echter Seemann. In Lemmer angekommen, wusste ich zunächst gar nicht, wo ich zuerst hinschauen sollte. Ein solch wunderschöner Ort. Einfach grandios. Nach kurzer Suche, haben wir auch schon einen geeigneten Anlegeplatz gefunden und mussten uns erstmal auf dem Festland die Beine vertreten. Da Lemmer eine typische Hafenstadt ist, standen uns dort auch wirklich saubere Badehäuser zur Verfügung.

Nachdem wir nun den Ort etwas erkundet haben, machten wir uns auf den Weg, ein gescheites Restaurant zu finden. Bei der Vielfalt an tollen Lokalen, war das nicht gerade leicht. Schluss endlich, haben wir jedoch einen tollen Laden gefunden, wo wir uns stärken konnten. Was liegt nun näher, als sich in einem nahe gelegenen Biergarten zu setzen, die Natur zu genießen und einfach mal bei einem Drink den Abend ausklingen lassen.

Ausgeschlafen und voller Tatendrang, sollte es am nächsten Tag nun endlich auf´s große Ijsselmeer gehen. Voller Elan legten wir also in Lemmer wieder ab. Was uns auf dem Ijsselmeer erwartet hat, war mit einem Wort einfach nur Gewaltig. Für jemanden wie mich, der noch nie zuvor mit ner Yacht auf dem Meer war, war es schon ein ziemliches Erlebnis. Hier habe ich tatsächlich vorsichtshalber meine Rettungsweste angelegt. Zu meiner Verwunderung, wurde mir bei dem Geschaukel nicht übel oder schwindelig. Somit konnte ich die Fahrt nach Urk richtig geniessen. Wie schon geschrieben, unser nächster Anlegeort sollte Urk sein. Dort angekommen, fühlte ich mich ein wenig wie in einem Märchen. Die Häuser waren schmal und bunt. Und allgemein, alles war unbeschreiblich schön. Einfach anders. Ruhig und verträumt. Eine schöne Gastronomie zum Mittagessen mussten wir nicht lange suchen. Unmittelbar am Meer stärkten wir uns, bevor es dann auch schon wieder zurück ging. Über Lemmer und die Kanäle ging es wieder zum Ausgangsort Sneek. Fast schon etwas wehmütig übergaben wir die tolle Yacht. Von den gewonnenen Eindrücken, werde ich noch lange zehren.

Unser Restaurant in Urk am Ijsselmeer

 

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