Hochzeitsfotografie

 

Der schönste Tag des Lebens, “Die Hochzeit”. Das Aufgebot steht, die Gäste sind geladen, die Torte ist bestellt. Jetzt fehlt nur noch der Fotograf. 1000 Euro und mehr verlangen Profifotografen um die Feierlichkeit für die Ewigkeit festzuhalten. Der Preis hat durchaus seine Berechtigung. Denn der Aufwand ist enorm. Nicht selten gilt es als Fotograf 15 Stunden und mehr voll konzentriert zu sein. Um 10 Uhr geht es los. Das Standesamt. Anschliessend ab zur Kirche, “Die Ringe kommen ins Spiel” dann die Fahrt zum Festort, jetzt zu den beliebten Hochzeitsspielen. Baumstamm sägen, Gipstorte zerschlagen, Bettlacken zerschnippeln, Trinkspiele usw.. Weiter gehts zur Ansprache / Danksagung / Willkommensrede. Kaffee und Kuchen stehen bereit. Es wird angeregt diskutiert. Plötzlich heisst es, die Speisen sind serviert bzw. das Buffet wird eröffnet. Kurze Ruhephase für den Fotografen. Doch schon wenig später kommt das Highlight. Die Hochzeitstorte wird angeschnitten! Und der Fotograf schwitz. Die Party wird nun offiziell eröffnet. Jetzt heisst es bis in die frühen Morgenstunden durchhalten und voll konzentriert sein. Wer jetzt noch denk, Hochzeitsfotografie ist ein Kinderspiel, der irrt sich gewaltig.

 

Für diejenigen, die sich trotz allem diesen Stress antun möchten, nur um am schönsten Tag des Lebens einen Tausender zu sparen, habe ich hier einige hilfreiche Tipps zusammengestellt.

Allem vorweg muss klar sein, Als Fotograf ist man der unsichtbare “Schatten” des Brautpaares. Und das über den ganzen Hochzeitstag hinweg.

Es empfiehlt sich mindestens 2 Objektive stets dabei zu haben. Idealerweise sollte eine Lichtstarke 50mm Festbrennweite und ein Zoom von 25-105mm an Board sein. Ein Stativ ist für Gruppenfotos empfehlenswert. Ganz wichtig: Benutze mehrere Speicherkarten. Es gibt nix schlimmeres, als ein Speichermedium, dass während der Arbeit den Geist aufgibt. Ein Akkugriff und zusätzliche Akkublöcke sollten ebenfalls dabei sein.

Versuche nicht nur die augenscheinlich besonderen Momente festzuhalten. Oft entstehen bei Zufallsaufnahmen die tollsten Ergebnisse. Deshalb, ruhig mutig alles Fotografieren. Auch wenn es zunächst nicht sonderlich spektakulär wirk. Und ganz wichtig, keinen Gast vergessen! Und auch an den Nachwuchs denken. Spielende Kinder sind ein klasse Motiv und versetzen die Eltern beim betrachten der Fotos in Stolz. Bei all dem Eifer solltest Du jedoch niemals vergessen, Du bist ein unsichtbarer Schatten des Brautpaares. Also viel  fotografieren, dabei jedoch möglichst unsichtbar bleiben. Und vor allem, niemand darf sich gestört fühlen.

Zwingend zu Fotografieren:

  • Die Unterschrift des Paares im Standesamt
  • Die Segnung das Paares in der Kirche
  • Die Übergabe der Ringe
  • Der Hochzeitskuss
  • Foto des Brautpaares
  • Portrait der Braut
  • Portrait des Bräutigams
  • Foto des Brautpaares mit den Kindern
  • Gruppenfoto der Familie der Braut
  • Gruppenfoto der Familie des Bräutigams
  • Gruppenfoto der gesamten Feiergemeinschaft
  • Der Hochzeitstanz
  • Der Anschnitt der Hochzeitstorte

Das solltest Du als Fotograf dabei haben:

  • Spiegelreflexkamera
  • Akkugriff für mehr Leistung
  • Objektiv 24-105mm
  • Objektiv Festbrennweite 50mm
  • Blitz für das Standesamt / die Kirche
  • Gegenlichtblende
  • Weißabgleichblende / Karte
  • Reflektoren
  • Genügend Speicherkarten. ca. 4 Stück á 128GB
  • Ersatzakkus für die Kamera
  • Ersatzakkus für den Blitz
  • Kleine Leiter für die Gruppenfotos
  • Block zum Notieren der Namen

Viel Erfolg!

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