Basti´s Klartext

Zwischenmenschlichkeit, Umwelt, Gesundheit und Politik

Die Unzufriedenheit der Menschen ist in der heutigen Zeit allgegenwärtig. Trotzige Gesichter, schlecht gelaunte Gemüter und allgemeiner Frust begleitet viele Personen durch den Tag. Ich mache da nicht mit! Natürlich habe auch ich schlechte Launen. Jedoch versuche ich das so gut es geht zu ergründen um an dieser Situation etwas zu ändern. “Stillstand ist der Tod”. Das hat bereits Herbert Grönemeyer in einem seiner Liedtexte versucht der Menschheit näher zu bringen. Und er hat recht! Nur wer etwas tut, kann auch etwas bewegen und sein Leben positiv beeinflussen.

 

 

 

Meine Gedanken zu aktuellen globalen Themen und Problemen

Natur & Umwelt Billigfleisch Politik & Parteien Respekt & Benehmen Menschenrechte Liebe & Beziehungen Krankheiten & Behinderungen Angst, Panik, Stress & Butnout Alkohol

 

Natur & Umwelt
Greta Thunberg mag vielleicht nicht unbedingt alles richtig machen. Und sie wird auch sicherlich nicht viel Einfluss auf eine „Weltverbesserung“ haben. Der Zug ist sowieso abgefahren. An unserer Welt wird sich nix mehr ändern. Dafür ist es einfach zu spät und die Gier der Menschen nach Geld, Macht und Bequemlichkeit ist einfach zu groß. Solche Verzweiflungstaten wie „Strohhalm Verbot“ oder die Abschaffung der Plastik Tüten sind längst zu spät und bewirken außer ein „gutes Gefühl“ der verantwortlichen Politiker rein gar nix. Greta versucht aktuell auf einer ziemlich direkten, emotionalen und verzweifelten Art und Weise noch zu retten, was nicht mehr zu retten ist. Und das befürworte ich! Denn nun ist Greta auf der ganzen Welt ein Thema. Sie polarisiert in sämtliche Richtungen! Sie weiß selbst, dass ihre Mühen komplett sinnlos sind. Und die ganzen Hass Kommentare und Abneigungen Ihr gegenüber zeigen lediglich die pure Angst der Menschen und macht denen deutlich, dass ein Kind aktuell allen klar macht, dass der Anfang vom Ende bereits begonnen hat. Auch wenn sich jetzt einige von Euch denken, „was schreibt der Basti da für einen Scheiß“? ..ich weiß es und jeder einzelne von Euch weiß es auch.. Die Industrie und Politik tut nur das, was wir alle wollen und verlangen. Und wir wollen und verlangen immer mehr und mehr.. Luxus, Geld und Wohlstand, auf möglichst einfachstem Weg, auf Kosten unserer Natur.

 

Mein Resumé und was ich nun tun werde. Es mag paradox klingen, doch ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, auf keinen Fall den Kopf in den Sand zu stecken. Im Gegenteil! Mein Motto zum Thema Umwelt lautet: “Jetzt erst recht”. Natürlich werde ich jetzt nicht meinen Diesel verschrotten. Auf diese Schikane, lasse ich mich nicht ein. WAS wir jedoch alle machen könnten, ohne uns einen Zacken aus der Krone zu brechen, einfach der Natur mehr RESPEKT erweisen. Es tut niemandem weh, z.B. seinen Müll einfach zu entsorgen. Und wenn mal wieder ein Trottel seinen Müll irgendwo liegen lassen hat, rege ich mich nicht mehr auf, sondern hebe diesen einfach auf und werfe ihn einfach in den nächsten Behälter. Jedem sollte auch klar sein, dass Kippen nicht in die Natur gehören.

Angenehmen Tag noch ihr Versager! (mich eingeschlossen).

 

Billigfleisch vom Discounter

Ihr alle, mich eingeschlossen, wollt Geld sparen und möglichst günstig einkaufen. Doch seid doch mal ehrlich. Freut Ihr Euch tatsächlich, wenn Ihr 500g Hack für 1,49 € kauft, oder 4 große Hähnchen Keulen für 2,79 € in der Discounter Kühltheke seht? So viel Fleisch für umgerechnet gerade mal das Leergut von 5 Pfandflaschen? Jedem halbwegs normal denkenden Menschen muss da doch klar werden, dass ein Discounter nix zu verschenken hat. Wie zum Teufel ist dann erst der Einkaufspreis für die Ware Fleisch? Massentierhaltung macht es möglich, Fleisch zu billigstpreisen anbieten zu können. Und dann wundern sich die Menschen, dass sie krank werden und Mangelerscheinungen haben, da sich alle nur noch von kranken Tieren ernähren. klingt krass, aber ich finde diese Menschen haben es verdient krank zu werden. Unter absolut unwürdigen Bedingungen wurden diese Tiere bis zur Schlachtung gehalten und schließlich erlöst. Wir sind Menschen! Und es liegt an der Natur des Menschen Fleisch zu verzehren. Aber muss es denn jeden Tag sein? Und vor allem dieses billige Zeug aus dem Discounter?

 

Zugegeben, ich bin auch kein heiliger. Auch ich kaufe mal mein Fleisch bei Lidl oder Aldi. Jedoch achte ich darauf, dass das Fleisch mindestens die Haltungsform Nummer 2 (Stallhaltung PLUS) hat. Das sind zwar lediglich 10% mehr Freiheit für die Tiere, als gesetzlich vorgeschrieben, aber immerhin. Wenn es geht und zur Verfügung steht, nehme ich natürlich die Haltungsform 3 oder 4. Aber niemals die 1. Und wenn das Geld mal nicht ganz so locker sitzt, dann verzichte ich eben ganz auf Fleisch. Es gibt genügend Alternativen. Schaut einfach mal in meinen Rezepte Bereich. 

 

CDU, SPD..Wählen, aber wen?

Die Wahlen stehen an und alle Jahre wieder stellen sich enorm viele Bürger die gleiche Frage. Wen soll ich wählen? Nur all zu oft, beantworten sich die Menschen diese Frage mit: “Ach, es ändert sich sowieso nix, ich gehe einfach nicht hin”. In meinen Augen sind diese Bürger schlichtweg faule Nazis. Ihr fragt Euch jetzt sicherlich, was diese provokante These von mir jetzt soll. Die Antwort ist einfach. Wir alle, bzw. fast alle, haben das Recht Wählen zu gehen. Dies ist leider nicht in jedem Land der Welt der Fall. Also sollten wir dieses Recht auch wahr nehmen. Jeder einzelne, der nicht zur Wahl geht, verschenkt automatisch seine Stimme. Diese nun “freischwebende” Stimme kann nun von jedem x beliebigen Bürger “aufgefangen” und beispielsweise einer radikalen Partei geschenkt werden. Dieses Beispiel dient natürlich nur zur Veranschaulichung. Aber im Grunde ist es genau so. Also, was tun? Mein Vorschlag, geht einfach hin, tut Eure Bürgerpflicht und macht ein Kreuz bei der SPD. Ihr habt doch sowieso keine Ahnung von Politik, bzw. wen Ihr wählen solltet. Auf dieser Weise bekommt eine alte “Arbeiterpartei” Eure Stimme und Ihr könnt beruhigt sein, dass Ihr nicht unbewusst beispielsweise die AfD gewählt habt.

 

Wie ich vorgehe. Da ich von unserer aktuellen Politik nicht besonders viel halte und mich keiner Partei anschließen möchte, schaue ich mir einfach die Parteiprogramme an und gehe nach dem Ausschlussverfahren vor. Die Partei, die dann im Augenblick am wenigsten “Mist” im Programm stehen hat, bekommt meine Stimme. Dabei orientiere ich mich auch an der lokalen Politik. 

 

Respekt und Benehmen

Manchmal weiß ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Natürlich hat die Jugend ein Recht auf freie Entfaltung und Kreativität. Jeder versucht seinen Weg zu finden und probiert sich aus. Aber bitte nicht auf einer derart asozialer Art und Weise, wie es in der heutigen Zeit so oft passiert. Im täglichen Leben muss ich immer wieder feststellen, wie sich das Benehmen der Jugend zunehmend verschlechtert. Wenn man sich früher getroffen hat, sagte man ganz schlicht “Guten Tag”, “Hallo”, oder auch mal einfach “Hi”. Heute begrüßen sich die Kids mit “Was geht”? Und das ist noch eine harmlose Begrüßung. Wenn man mal an einem Gespräch teilnimmt, denkt man, man ist vom anderen Planeten. WAS IST NUR GESCHEHEN? Die Umgangsformen untereinander sind schlimm. Aber was noch viel schlimmer ist, dass ist das auftreten gegenüber Erwachsener Menschen! Ob verbal, oder mit Taten. Früher hat man beispielsweise älteren Menschen im Bus seinen Platz angeboten. Oder einfach mal die Tür auf gehalten. Übrigens, es ist total egal, wen man eine Tür auf hält. Ob jung-alt, oder alt-jung. Versucht es einfach mal. Ihr werdet staunen, welche Auswirkung das hat. Man bekommt etwas geschenkt! Ja, richtig gelesen, wenn man jemanden die Tür auf hält, bekommt man etwas geschenkt. Und zwar ein lächeln! Für manch einen zählt ein freundliches Lächeln nix. Für mich hingegen, ist dann der Tag gleich ein Stückchen schöner. Aber woran liegt das? Wie kommt es, dass unsere Jugend der art die Manieren verlieren konnte. Die Antwort ist einfach. Die Jugend hat nie Manieren gelernt und schaut sich einfach das Benehmen ihres Umfeldes ab. Ein ungezogenes Netzwerk an Freunden verschlimmert das ganze noch um einiges. Wer hat also versagt? Das liegt doch eigentlich auf der Hand. Die Erziehung aus dem Elternhaus. Ergründen wir das einfach mal etwas näher. Meines Erachtens hat man sich früher nicht so schnell verliebt. Und wenn man sich verliebt hat, meinte man es ernst. Die Beziehung wurde gepflegt, man hat sich gegenseitig unterstützt und stand auch in schlechten Zeiten stets zum Partner. DAS war eine Basis, um auch Kinder in die Welt zu setzen. Das Ergebnis war, ein gut erzogenes Kind in einem intakten Haushalt. Das Kind hat sich einfach das Verhalten der Eltern zum Vorbild gemacht. Die heutige Zeit ist derart schnelllebig geworden, dass auch die Liebe auf der Strecke bleibt. Salopp gesagt, “man nimmt, was kommt”. Das Ergebnis liegt auf der Hand. Es gibt Streitigkeiten, Unzufriedenheit und Frust. Und nun wird die Partnerin auch noch schwanger. Unweigerlich verschlägt sich der Frust natürlich auch auf das Kind. Das Paar hält dem Druck nicht mehr Stand und trennt sich. Somit hat der Anfang vom Ende für das Kind begonnen. Die junge Mutter, ist nun mit der Situation komplett überfordert. Das Kind sucht sich nun als Ersatz der fehlenden Liebe “Freunde”. Meist gerät das Kind an seinesgleichen. Kinder, die ebenfalls nur von der Mama erzogen werden. Dieses Netzwerk bleibt dann bis in die Jugend bestehen. Da die Kids lediglich das verkorkste Leben der Eltern als Vorbild hatten, führen sie diese Lebensweise fort. Das Ergebnis sehen wir heute auf den Straße. Was sagt uns das? Tugend, Respekt und Benehmen hat man nicht von Geburt an. Man bekommt es vorgelebt.

 

Wie gehe ich mit meinem Umfeld um? Ich lasse mich von dem Frust meiner Mitmenschen nicht anstecken. Warum sollte ich auch? Es lebt sich doch mit einer positiven Einstellung viel schöner. Weiterhin finde ich geben viel schöner als nehmen. Wer freut sich nicht, wenn man einem die Tür auf hält, den Platz anbietet, oder jemandem einfach unaufgefordert einen schönen Tag wünscht? Ein simples bitte, danke oder auch Entschuldigung löst manchmal im Keim ein entstehendes Problem. Versucht es doch einfach mal aus. Auch die “grimmigen” unter Euch, sollten mal über ihren Schatten springen. Es kostet doch nix und ihr bekommt auch etwas geschenkt. Ein Lächeln, welches Euch beglückt. Eine reine win-win Situation. 

 

Menschenrechte

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. So lautet der exakte erste Satz unseres Grundgesetzes. Was bitteschön ist daran nicht zu verstehen? Leute, dass ist ein GESETZ! Also respektiert doch bitte jeden einzelnen Menschen so wie er ist. Ganz egal welcher Hautfarbe, Religion oder Sexuellen Einstellungen. Gerade der letzte Punkt ist so simpel zu verstehen. Doch warum kommt das immer noch nicht in den Köpfen vieler Menschen an? Nehmt Euch doch einfach mal ein Beispiel an der Natur. Schauen wir mal ins Tierreich. Die Geistermuräne (auch Nasenmuräne genannt), kommt stets als Männchen in einem dezenten schwarz auf die Welt.Im Laufe der Zeit wechselt sie die Farbe in schwarzgelb. Doch das ist noch nicht alles. Im vorgeschrittenem Alter wechselt sie erneut die Farbe und wird leuchtend gelb. Nun kommt aber der absolute Hammer. Sie wechselt nun auch das Geschlecht und wird zum Weibchen. Dieser Vorgang ist reine Natur! Jetzt ratet mal, wie es sich mit unserer Sexualität verhält. Ich sag´s Euch, es verhält sich genau so, wie in der Natur. Homosexualität ist KEINE KRANKHEIT! Es ist pure Natur! Wer also gegen Homosexuelle Menschen ist, ist gleichzeitig gegen die Natur! Das sollte sich jeder mal verdeutlichen.

 

Jetzt habe ich mich zum Thema Menschenrechte etwas spezifisch auf das Thema “Sexuelle Neigungen” eingeschossen. Natürlich ist das Thema viel, viel weitläufiger. Mir selbst liegt das Thema Homosexualität jedoch sehr am Herzen, da ein großer Teil meiner Freunde schwul oder lesbisch sind. Freunde sind mir wichtig! Und es macht mich wahnsinnig, wenn jemand gegen deren Lebenseinstellung wettert. An dieser Stelle ganz herzliche Grüße an Jenny und ihre Frau Carina aus Kiel, Uwe Görke-Gott und seinen Mann Benjamin Görke-Gott aus Schwerte, Uwe Matthern aus Hannover, Georg-Wilhelm aus Hannover, Hardy aus Hannover, Alexander Barron aus Neustadt am Rübenberge, Maddi aus Salzwedel, Michael Hoppmann aus Hagenburg. 

 

Liebe, Sex und Beziehungen

Einsamkeit und die Angst alleine Alt zu werden ist meiner Meinung nach der Grund, warum sich so viele Menschen blindlings in eine Beziehung stürzen, ohne den Partner großartig näher kennen gelernt zu haben. Man macht sich gegenseitig etwas vor, glaubt die große Liebe gefunden zu haben, aber schlussendlich hat man sich in etwas verrannt, wo man nur schwer wieder raus findet. Viele wollen auch aus Bequemlichkeit nicht aus der Beziehung, oder machen einen Cut und sind dann wieder alleine, traurig und fragen sich, ob der Schritt richtig war. Ich bin kein Psychologe und möchte auch niemanden bekehren. Aber Liebe ist eine großartige Sache, die manchmal einfach Zeit zu wachsen brauch. Versucht Eure bröckelnde Beziehung zu pflegen und redet miteinander. Achtet auf Eure Gefühle und vor allem, auf die Gefühle und Signale euren Partners. Kämpft um die Liebe und fangt nicht bei jedem Zank an zu zweifeln. Denkt an die Zeit, in der Ihr alleine wart. Wollt Ihr das wieder? Seid Ihr der Meinung, dass es Euch dann besser geht? Reißt Euch zusammen. Und wenn alle Stricke reißen und Ihr alles versucht habt, dann setzt Euch zusammen, schaut Euch in die Augen und Trennt Euch wie Erwachsene Menschen. Anders verhält es sich, wenn sogar Kinder im Spiel sind. In diesem Fall ist es noch viel wichtiger um die Beziehung zu kämpfen. Und manchmal sogar, wenn es auch noch so aussichtslos erscheint. Ihr habt ein gemeinsames Kind und damit eine große Verantwortung. Die Entscheidung ein Kind in die Welt zu setzen und somit eine Familie zu gründen, setzt voraus, dass man sich zu 100% sicher ist! Sicher mit der Liebe und sicher einen gemeinsamen Weg zu gehen. Ganz egal wie schwer und steinig er sein wird. Sich JETZT zu trennen ist nicht nur ein Verrat an die Liebe, sondern auch das schlimmste, was man einem Kind antun kann. Hier gibt es meiner Meinung nach keine Diskussion! Ihr wart Euch so sicher. Und jetzt liegt es an Euch, diese Sicherheit zurück zu gewinnen. Die Trennung muss einen Grund gehabt haben. Diesen Grund gilt es jetzt zu erörtern und aus der Welt zu schaffen.

 

Das schlimmste was in einer Beziehung passieren kann, ist der sexuelle Kontakt mit anderen Partnern. Fremdgehen ist zugegeben ein extrem hartes Brot. Für mich wäre das ein sofortiger Trennungsgrund! Jedoch NICHT, wenn ein Kind im Spiel ist! Dann kneife ich eben die Arschbacken zusammen, leide vor mich hin, versuche irgendwie damit klar zu kommen, dass ein anderer Mann meine Frau gevögelt hat und ziehe die Beziehung durch! Und zwar zum Wohle des Kindes! In diesem Fall würde ich das Fremdgehen “vergessen”, aber nie mals verzeihen. Das “Kind” ist in den Brunnen gefallen. Nun müssen beide Partner mehr an einem Strang ziehen, wie je zuvor. Ihr wart ein mal glücklich, ihr wart ein mal verliebt. Das Kind war Euer gemeinsamer Wunsch! Die Weichen für eine gemeinsame Zukunft wurden bereits gestellt. Jetzt einen Rückzug zu machen ist ein menschliches NO GO! Ihr seid nun ELTERN und habt die Pflicht Euer Kind zu erziehen! Erst wenn dieser Job getan ist, könnt Ihr machen was immer Ihr wollt. 

 

Leben mit Krankheiten & Behinderungen

Leben mit schweren Krankheiten

Carl Josef hat Muskeldystrophie des Typs Duchenne. Die Lebenserwartung bei dieser bisher noch unheilbaren Krankheit beträgt, je nach Verlauf, etwa 40 Jahre. Vereinzelnd sterben Patienten auch schon vor Beginn der Pubertät. Dies ist für Carl Josef jedoch kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken. Im Gegenteil. Anfang 2019 startete Carl mit seinem Comedy Programm voll durch und begeistert seitdem seine Zuschauer. Mit gerade mal 14 Jahren hat er bereits Millionen Klicks in den Social Medias und wird immer öfter auch in TV-Shows eingeladen. Dieser Junge hat meinen aller größten Respekt!

 

Uwe Görke-Gott, ein persönlicher Freund von mir. Seit über 30 Jahren ist er HIV positiv. Er hat seinem Virus sogar einen Namen gegeben. TIM. Auch Uwe ist ein purer Kämpfer. Ob in Schulen, Zeitungen oder auch im TV. Er hat sich zur Aufgabe gemacht, den Menschen Mut zu machen. Mut zum Leben. Jeden Tag zu genießen, als wäre es der letzte. Sein Buch steht aktuell auf Platz 1 in den Amazon Charts. Ich durfte Uwe während eines Urlaubes an der Nordsee etwas näher kennen lernen und muss zugeben, er hat mich mit seiner Energie schier umgehauen.

 

Der hinterlistige Krebs. Eine wie ich finde der fiesesten und heimtückischsten Krankheiten. Er kommt so plötzlich und endet leider viel zu Oft nach kürzester Zeit tödlich. In meinem Freundeskreis habe ich trauriger Weise ebenfalls betroffene Menschen. Allem vorweg, die kleine Tochter eines Freundes. Ich mag mir nicht anmaßen, wie sehr diese Eltern leiden müssen. Hier fehlen selbst mir die Worte. Es kribbelt mir jedoch in den Finger, unbedingt den Papa zu erwähnen. Er ist ein Freund und ein echter Workaholic. Er ackert und ackert. Ist kaum zuhause. Natürlich werden jetzt viele denken, was ist das für ein Vater, der in einer solch schweren Situation nicht bei seiner Tochter ist. Ich sage Euch warum! Jeden Cent, den er verdient, geht für seine geliebte Tochter drauf! Das Leben seiner Tochter liegt nun in der Hand der Ärzte und am eigenen Lebenswillen, Kraft und Kampf seiner Tochter. Behandlungen und Medikamente sind teuer. Und nicht immer wir alles von den Kassen übernommen. Dieser Vater lebt also für seine Tochter, um ihr das Leben so gut wie möglich zu machen. Er kümmert sich! Und zwar über alle massen. Nicht nur medizinisch, auch zwischenmenschlich. Diesem Mann gehört mein größter Respekt! Ich wünsche Dir lieber Silvio weiterhin hier Kraft! Aber noch viel, viel mehr Kraft wünsche ich Deiner lieben Tochter!

 

Drei Beispiele, die wie ich finde, Schule machen sollten. Natürlich sind solch schwere Krankheiten schlimm! Keine Frage! Jedoch sollten Menschen in solchen Situationen sich nie mals aufgeben. Carl Josef und Uwe Görke-Gott sind das beste Beispiel, wie grandios intensiv man trotz schwerster Krankheit leben kann. Sie haben mehr Power und Freude, als manch ein kern gesunder Mensch. Dieser Text soll jetzt keines Falls Krankheiten „schön“ reden!! Es soll lediglich zeigen, dass es KEINEN SINN hat, sich selbst in Mitleid zu wälzen. Es bringt einfach nix und macht die ohnehin schon mega schwere Situation unnötig noch viel schwerer.

 

Leben mit Behinderungen

Das wohl beste Beispiel zum Thema „Leben mit Behinderungen“ bzw. „Leben mit behinderten Mitmenschen“ ist wohl meine erste und einzige große Liebe in meinem Leben. Da ich leider, leider nicht mehr mit dieser Person zusammen bin, werde ich sie im folgendem Text einfach mal „Jenny“ nennen. In diesem Text geht es im Wesentlichen um den Umgang mit Menschen, die nicht unbedingt der gesellschaftlichen Norm entsprechen. Eines Tages hat mich „Jenny“ auf einer Internet Platform angeschrieben. Natürlich war ich zunächst ein mal neugierig, wie die Person am anderen Ende des Computers ausschaut. Klein war sie. Sehr klein! Gerade mal 141cm. Schuhgröße 25. Nun gut, dachte ich mir und habe mich auf ein Gespräch eingelassen. Und siehe da, sie schien echt nett zu sein. Nach einer Weile kam es dann tatsächlich zum ersten Treffen. Und ich muss sagen, ich war echt schockiert. Mein erster Gedanke war, „Oh Gott, wie komme ich aus dieser Nummer wieder raus“? Doch nun bin ich einmal da und schaue mir die „Sache“ einfach mal genauer an. Es hat sich herausgestellt, dass sie nicht nur klein war, sondern auch nicht richtig gehen konnte. (Beide Hüften von Geburt an kaputt). “Sie hat das Silver Russel Syndrom”. Nach einem echt netten Gespräch auf ihrem Balkon, machte ich mich irgendwann wieder auf den Heimweg und musste immer daran denken, dass es wirklich, wirklich nett war. Es kam wiederholt zu Treffen. Jedes Mal, wenn ich dann jedoch zuhause war, musste ich an „Jenny“ denken. Sie war gleichzeitig so zerbrechlich, aber dennoch voller Energie. Nun ja, irgendwann hat´s mich dann tatsächlich erwischt. Ich saß zuhause und spürte ein warmes Gefühl im Bauch. Ich verliebte mich. Es ist also wirklich war! Wer einmal über den Tellerrand hinausschaut und frei von Vorurteilen ist, sieht einfach mehr, als nur das Augenscheinliche. Wir waren viele Jahre lang zusammen und nach mehreren Operation, einer langen Zeit im Rollstuhl und Reha, konnte „Jenny“ dann irgendwann sogar wieder ganz normal laufen. Sie war und bleibt ein Teil meines Lebens, den ich niemals missen möchte.

 

Angst, Panik, Stress und Burnout

Ur-Plötzlich geht es los. Die Handflächen werden feucht, Druck baut sich auf dem Brustkorb auf, die Zunge wird zunehmend gefühlloser, der Puls steigt, das Herz schlägt schneller und schneller. Was geschieht nur mit mir? Nun fangen auch noch an die Hände zu zittern und die Glieder werden steif. Angst durchfährt meinen Körper. Das ganze Gesicht kribbelt. Ich schlage mir selbst auf die Arme um zu spüren, ob ich noch etwas fühle. Ich berühre mein Gesicht, es fühlt sich stumpf an. Ich brauche Hilfe, ich glaube ich sterbe gleich! Hilfe!

Mit genau diesen Symptomen, bin ich am 8.April 2011 auf der Verkaufsfläche meines damaligen Arbeitgebers, der Firma Zweirad Stadler, zusammengebrochen und erst wieder auf der Intensivstation des Nordstadtkrankenhauses Hannover zu mir gekommen. In meinem Fall war es die Folge einer totalen Erschöpfung. Ab diesem Tag hat sich mein Leben von Grund auf geändert. 2 Jahre lang ging ich von Arzt zu Arzt. Kein Mediziner und keine Medikamente konnten mir helfen. Immer wieder gab es Rückfälle. An Arbeiten war nicht mehr zu denken. Nach vielen Medikamentösen Therapien, konnte ich nach langer Zeit irgendwann endlich, zumindest tags über wieder normal leben. Was ich jedoch mit meinen Medikamenten tagsüber unterdrücken konnte, hat sich in der Nacht wieder voll entladen. Vollkommen Erschöpft von der Nacht, war ich am Tage zu nix zu gebrauchen. Ich selbst habe meine nächtlichen Attacken nicht mitbekommen. Erst als mich meine damalige Partnerin mit Aufnahmen von meinen Zuckungen und schreien konfrontierte, war mir klar, warum ich am Tage ständig so matt und unkonzentriert war.

Viele Jahre hat es gedauert, bis ich meine Panik unter Kontrolle hatte. Heute geht es mir dank meiner Medikamente gut. Man sollte meinen, ich habe aus meiner damaligen beruflichen Situation eine Lehre gezogen. Doch ich ertappe mich immer wieder, nach dem Streben nach Perfektion. Sowohl beruflich, als auch privat, lebe ich auf der Überholspur. Ich habe vieles versucht. Sport, Malen, Sauna, Thermen, lange Radtouren und und und. Ich muss sagen, es tat mir gut und tut es immer noch. Meine innere Unruhe werde ich jedoch für immer behalten. Das ist und bleibt meine charakterliche Schwäche. Jedoch habe ich mit den Jahren gelernt, mit dieser Schwäche zu leben. Ich weiß, wie ich mich beschäftigen muss, wenn es in mir mal wieder brodelt. Diese Selbsterkenntnis ermöglicht mir endlich wieder ein normales Leben. Es geht mir gut! Und genau das ist auch der Grund, warum ich diesen Text für Euch verfasst habe.

Um das seelische Gleichgewicht zu erlangen, ist es enorm wichtig an sich zu arbeiten. Erkenne Deine Probleme und versuche dagegen zu steuern. Tue was Dir gut tut! Auch wenn es mal schwer fällt. Verfalle nicht in Gleichgültigkeit. Nur wer etwas unternimmt, kann auch Ergebnisse erwarten. Bring Abwechslung in Dein Leben. Geh spazieren, schaue Dir neue Städte an, besuche mal eine Therme um zu entspannen. Vielleicht hilft es Dir ja, einfach mal das Malen oder Zeichnen auszuprobieren. Überall gibt es diese Keilrahmen und Acrylfarben für Anfänger. Es ist nicht das Ergebnis was zählt. Einzig die Beschäftigung ist wichtig. Und wenn mal ein hübsches Bild dabei rum kommt, um so besser. Bei dieser Beschäftigungstherapie solltest Du jedoch nicht vergessen, immer wieder mal den Arzt aufzusuchen um ihm Deine Erfolge zu berichten.

 

Alkoholismus

Es ist leider tatsächlich so, dass ich täglich mit Alkoholikern zu tun habe. (Gott sei Dank nicht seitens meiner Familie) Ich muss zugeben, dass ich selbst, bis vor wenigen Jahren kurz davor war, dem Alkohol zu verfallen. Buchstäblich in letzter Sekunde, habe ich den Absprung geschafft. Ich habe lange überlegt, ob ich mit diesem Thema an die Öffentlichkeit gehen soll. Da ich jedoch täglich aufs neue mit dem Thema konfrontiert werde und somit einige Erfahrung damit gesammelt habe, möchte ich Euch diese Erfahrungen weiter geben und hoffe Menschen, die unter einem “Alkoholiker Umfeld” leiden, zu helfen.

Zunächst sollte jedem Klar sein, NICHT IHR habt ein Problem, sondern die anderen. Also, auch wenn Ihr darunter leidet, versucht es nicht an Euch rankommen zu lassen. Versucht viel mehr immer daran zu denken, dass IHR der Helle Kopf seid. Natürlich ist es schwer, mit Alkoholikern im Umfeld zu leben. Man schämt sich für diese kranken Menschen, aber auch für unbeteiligte, die in dieses Netzwerk eintreten und es mitbekommen. Alkoholiker sind asozial. Das Wort Asozial benutze ich in diesem Fall nicht als Schimpfwort. Es ist die Bezeichnung eines Menschen, der sich seinem Umfeld gegenüber nicht sozial verhält. Alkohol verändert Menschen auf unterschiedlichster Art und Weise. Es ist jedoch NIE MALS eine positive Weise. Allem voran verliert man Hemmungen. Dies führt dazu, dass man unbeabsichtigt seinen Mitmenschen auffällig unsympathisch gegenüber tritt. Sei es plump und direkt, oder aber auch überfreundlich und ironisch. Man verliert sein Taktgefühl und merk es selbst nicht. Sein Umfeld jedoch, merkt es sofort und empfindet es zwangsläufig als unangemessen. Das Ergebnis ist, man wird zwar akzeptiert, aber zugleich belächelt. Eines ist Gewiss, ab diesem Moment hat der Alkoholiker jeglichen Respekt seinem Gegenüber verloren. Und oft führt es sogar dazu, dass nun eine Art Lauffeuer statt findet und dieses Erlebnis weiter getragen wird. Somit wird man in kürzester Zeit zum gesellschaftlichen “Problemfall” und wird zunehmend belächelt und gemieden.

Das alles habe ich rechtzeitig realisiert. Es hat mich derart erschrocken und sensibilisiert, dass ich von da an dem Alkohol abgeschworen habe, um nicht auch belächelt und von meinem Netzwerk als Asozial abgestempelt zu werden. Ich würde mich freuen, wenn dieses Beispiel dem einen oder anderen unter Euch dabei helfen könnte, ebenfalls so zu reagieren.

 

 

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